Geschäftsmodelle für Smart Services: Workshopreihe erfolgreich gestartet

Um Smart Services in einer Smart Living KI-Plattform langfristig zu etablieren, spielen Geschäftsmodelle eine entscheidende Rolle. Angestoßen vom ForeSight Teilprojekt „Smart Service Engineering“ erfolgte Mitte September der Auftakt zur Workshopreihe Geschäftsmodelle unter Beteiligung der Konsortial- und assoziierten Partner sowie der Begleitforschung des BMWi. Im Fokus des ersten Workshops stand die Analyse ausgesuchter Use Cases mit Blick auf das Wertversprechen.
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Die Entwicklung innovativer Services ist insbesondere in heterogenen Ökosystemen von einer hohen Komplexität geprägt. Stakeholder unterschiedlicher Disziplinen müssen ihre Kompetenzen in einem nutzenstiftenden, für jedes beteiligte Unternehmen wirtschaftlich tragfähigen Angebot bündeln. Das diese Aufgabe erfolgsversprechend ist, zeigt die Liste der beteiligten Partner in ForeSight. Das Teilprojekt „Smart Service Engineering“ unter Leitung der DFKI-Forschungsgruppe Smart Enterprise Engineering widmet sich dieser umfassenden Wertschöpfungskette. Angefangen von der Ideenfindung über die Geschäftsmodellentwicklung bis zum Roll-Out bzw. der Wartung der Smart Services werden die verschiedenen Phasen untersucht und für die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle adaptiert.

Als Teil dieser Zielsetzung ist unter Beteiligung der Konsortialpartner DFKI, Strategion GmbH und Universität Frankfurt eine Workshopreihe aufgesetzt worden, in der unter Moderation der Begleitforschung (Institut für Innovation und Technik (iit)) die verschiedenen Aspekte von Wertversprechen bis zu Wertschöpfungsnetzwerken beleuchtet und erarbeitet sowie anschließend in tragfähige Geschäftsmodelle überführt werden.

Erster Workshop startete Mitte September

Mit Hilfe der Value Proposition Canvas (VPC) wurden im ersten Workshop Mitte September die Wertversprechen ausgesuchter ForeSight Use Cases diskutiert. Hierzu zählten Ambient Assissted Living (AAL), Predictive Maintenance sowie der intelligente Gebäudepförtner. Im Fokus standen das Kundenprofil auf der einen sowie das Wertversprechen auf der anderen Seite, zwischen denen ein größtmöglicher Fit erreicht werden soll. Insbesondere im Ökosystem Smart Living ist es hierbei von Bedeutung, unter den Kunden nicht ausschließlich Bewohnende (Endkunden/Verbraucher; B2C) zu verstehen, sondern auch B2B-Beziehungen zu betrachten. Am Beispiel des intelligenten Gebäudepförtners wird dies deutlich: Er dient zum einen den Bewohnenden als Zugangssystem, ermöglicht Unternehmen (bspw. Lieferdienste) jedoch ebenso neue Geschäftsmodelle (bspw. Lieferung in Abwesenheit), in denen sie als Nutzer des Pförtners auftreten.

Das von der Begleitforschung konzipierte und moderierte Online-Format des Workshops wurde von den Teilnehmenden sehr gut angenommen. Die in Kleingruppen gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse wurden mit einer gegenseitigen Präsentation vor dem gesamten digitalen Plenum abgerundet.

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Nächster Workshop thematisiert die Wertschöpfungsnetzwerke

Der nächste Termin der Reihe wird die Wertschöpfungsnetzwerke in Smart Living thematisieren, zu dem alle Konsortial- und assoziierten Partner eingeladen sind. Nähere Informationen und zeitliche Eckdaten werden, sobald bekannt, unter Termine & Events im ForeSight-Newsroom bekannt gegeben. 

Ansprechpartner

Simon Hagen

Leitung Teilprojekt 7

Verantwortlich für Smart Service Engineering und Geschäftsmodelle.

simon.hagen@foresight-plattform.de

Projektpartner werden

Die Partner der ForeSight-Plattform entwickeln neue KI-Methoden und leiten daraus Geschäftsmodelle für sogenannte Smart-Living-Anwendungen ab. So können auch Technologie- und Dienstleistungsunternehmen von ForeSight profitieren. Wenn auch Sie mit Ihrer Organisation ein Teil von ForeSight sein wollen, kontaktieren Sie uns!

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