ForeSight – Jahresbilanz

Mit der Entwicklung des ersten Smart Living/GAIA-X – Demonstrators übertrifft ForeSight seine gesteckten Ziele und konnte 2020 ein Teilprojektziel um ca. ein Jahr übertreffen.
intelligenter Türöffner

Für das Jahr 2020 zieht ForeSight positive Bilanz. Die im Forschungsprojekt involvierten 17 Partner haben intensiv an der Entwicklung der Plattform für Künstliche Intelligenz sowie an einer ersten Version eines sogenannten „GAIA-X – Smart-Living-Shared-Dataspace“ gearbeitet. Der Smart Living/GAIA-X – Demonstrator im Kontext eines „Intelligenten Türpförtners“ zeigt die bisherigen Ergebnisse. Das Labormodell, ausgestattet mit handelsüblichen Hardware-Komponenten, wurde auf Basis der ForeSight-KI-Plattform und der europäischen GAIA-X-Infrastruktur entwickelt und im Rahmen des Digitalgipfels 2020 und des GAIA-X-Summits 2020 präsentiert. Das im Anwendungsfall entwickelte smarte Zugangssystem überwacht den Personen- / Warenverkehr an den Gebäudeeingängen und -übergängen und gewährt nur autorisierten Besuchern Zugang. Mit der Umsetzung dieses wegweisenden Teilprojektziels übertrifft ForeSight seine selbst gesteckten Ziele um ca. ein Jahr.

Dieser Film wurde mit Unterstützung des BMWK anlässlich des Digitalgipfels 2020 erstellt.

Auch der Betrieb in den ersten Testwohnungen wurde aufgenommen und mit der nötigen Sensorik und Aktorik ausgestattet. Wichtige Daten für die Cloud-Umgebung zum maschinellen Lernen konnten auf diesem Weg erhoben werden. Zudem wurden auch aus zwei weiteren Wohnungen Smart-Meter-Daten generiert, die in den weiteren Projektverlauf einfließen. Für 2021 hat sich ForeSight den weiteren Ausbau der Basisdienste vorgenommen und zielt vor allem auf die Umsetzung der weiteren Use Cases im Bereich Smarte Gebäudebewirtschaftung, Energiemanagement und Assistenzsysteme ab. Das Forschungsprojekt möchte damit den Weg für die Weiterentwicklung offener, sicherer, interoperabler und cloudbasierter IoT-Plattformen ebnen und einen erfolgreichen Transfer in die Wirtschaft ermöglichen.

ForeSight findet großen Anklang bei namhaften Firmen und Organisationen der Elektroindustrie, Wohnungswirtschaft, Forschung, Digitalwirtschaft und dem Handwerk. Startete das Forschungsvorhaben im Januar 2020 mit 17 Konsortialpartnern, zählt das Forschungsprojekt derzeit bereits 71 Unternehmen und Institutionen (Stand März 2021), Tendenz steigend. Mit der Aufnahme der französischen Smart Building Alliance hat das Projekt darüber hinaus einen bedeutenden Schub in punkto Nachhaltigkeit erhalten.

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